Dichtheitsprüfung steht ins Haus!
CDU Heidenoldendorf informiert die Bürger – kein Stuhl bleibt leer.
Ein überwältigendes Interesse an dem Thema Dichtheitsprüfung dokumentierten die Heidenoldendorfer Bürgerinnen und Bürgern am Informationsabend der CDU Heidenoldendorf. Im Obernkrug am Heidenbach waren nicht nur alle Stühle besetzt. Auch kein Stehplatz war mehr zu bekommen. In einer anschaulichen Präsentation wurde vorgeführt was überhaupt mit einer Dichtheitsprüfung gemeint ist und wie sie durchgeführt wird. Fundierte Informationen gab es an diesem Abend von Uwe Huber der den Bereich der Kanalsanierung vorstellte und Horst Kehne, der die Durchführung der Prüfung erläuterte. Hilfreich dabei war das Filmmaterial und auch die Anschauungsobjekte wie zum Beispiel das Füllstandsglas mit dem der unkontrollierte Verlust von Abwasser durch Undichtigkeiten nachgewiesen werden kann. In der Pflicht, eine Prüfung der Abwasserkanäle durchzuführen, stehen alle Hauseigentümer. Aber nicht alle Hauseigentümer müssen sofort eine Untersuchung in Auftrag geben. Zuerst werden die Hauseigentümer nach den Plänen der Stadt Detmold in die Pflicht genommen, die in oder an einem Wasserschutzgebiet wohnen und deren Abwasserkanäle vor 1965 errichtet wurden. Die Prüfung hat sich nicht nur auf Schächte und die Kanäle, die vom Haus weg in den öffentlichen Kanal führen, sondern auch auf die, die unter der Kellersohle verlegt sind, zu beziehen. Wann allerdings die Dichtheit nachzuweisen ist, steht noch nicht für alle Hauseigentümer fest. Die zahlreichen Fragen machten deutlich, dass für jeden Hauseigentümer eine individuelle Beratung erforderlich wird. „Die Anforderungen, die in den Satzungsentwürfen an eine Prüfung und den Umfang der Dichtheits-Bescheinigung gestellt wird, ist nach der Diskussion im Ausschuss sehr viel bürgerfreundlicher formuliert worden.“ berichtet Heinrich Marx aus den Beratungen im Ausschuss. Die CDU setzt sich dafür ein, genügend Kapazitäten für die Information und Beratung in der Verwaltung bereit zu halten. Alle Bürger, auch die, die sich nicht über das Internet informieren wollen oder können, müssen informiert werden. Wer nicht ausreichend informiert ist, könnte eine unschöne Überraschung erleben. Sei es, dass man auf „windige“ Angebote von nicht ortskundigen Unternehmen hereinfällt oder ein viel zu hoher Aufwand als eigentlich erforderlich ist, betrieben wird. Das große Ziel, eine Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers zu vermeiden oder ggfls. zu unterbinden, wird nicht aus dem Auge verloren.

